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Wir haben uns auf den Compoundbogen festgelegt und unterrichten
nur diesen.
Im Gegensatz zur Flinte und Büchse bedarf es beim
Compound-Bogenschießen einer größeren körperlichen Fitness, die mit
dem Training der benötigten Arm- und Rückenmuskulatur einhergeht.
Dabei macht der beste Bogen keinen erfolgreichen Jäger und ist sogar
nutzlos, wenn er nicht zum Jäger und seinen körperlichen
Voraussetzungen passt. Das Bogenschießen ist kein Machosport, und es
gibt hier kaum schlimmeres, als einen Bogen mit einem zu hohen
Zuggewicht zu schießen.
Als Richtlinie gilt auch hier: Das
Zuggewicht sollte so hoch sein, dass man den Bogen unter allen
Wetter- und Jagdbedingungen noch komfortabel und genau schießen
kann. Ein Bogen, den man nur nach einer längeren Aufwärmphase
beherrscht, ist zu schwer, wenn man an einem kalten Wintermorgen
mehrere Stunden regungslos auf sein Wild lauert. Man sollte sich
auch daran erinnern, dass der übliche Zuggewichtsbereich zwischen 50
und 65 Pfund liegt und man auch dann als Bogenjäger gilt, wenn man
keinen Neunzigpfundbogen schießt.
Beim Compoundbogen ist eine variable Zuggewichtseinstellung von
Vorteil, da man nach der ersten Übungsphase mit leichterem
Zuggewicht zu einem höheren wechseln kann. Wir beraten entsprechend,
tunen individuell den Compoundbogen hinsichtlich maximalem
Zuggewicht, Pfeilgewicht, Pfeillänge und anderen Dingen...
Diesen, auf die Person abgestellten Bogen, verleihen
wir dann für 3 Monate zu Übungszwecken. Mit der richtigen Scheibe
kann man auf 10m seine Treffsicherheit trainieren.
Diesen 3-Monatszeitraum, der notwendig ist um die Muskulatur dem
stetig steigenden Zuggewicht langsam anzupassen und um chronische
Muskel- und Gelenkentzündungen zu vermeiden, kann der Aspirant neben
wöchentlichen/täglichen Schießübungen sich mit dem theoretischen
Stoff beschäftigen der auf der bei Anmeldung ausgelieferten CD
aufbereitet wurde:
Sicherheit,
Jagdethik,
Grundausrüstung für die Bogenjagd,
Pfeile, Pfeilspitzen und Jagdspitzen,
Geeignete Kleidung,
Camouflage,
Jagdrecht,
Schießtechnik mit Schießübungen
Der Kurs dauert von Samstagmorgen 9:00 Uhr bis 19:00
Uhr und von Sonntagmorgen 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und verbindet
abwechselnd Anpassen des Bogens und der Pfeile, Theorie und
Schießtraining, der Einstellung und Überwachung der
Schießfortschritte des einzelnen Schützen.
TERMINE
Pro Kurs werden nur 7
Personen zugelassen!
zusätzliches Schießtraining nach Vereinbarung
Jagdpfeile
sind tödlich, haben eine hohe Durchschlagskraft und erfüllen die
tierschutzrechtlichen Anforderungen.
Pfeile haben eine Feldspitze,
die den tierschutzrechtlichen Anforderungen bewusst nicht genügen,
die bei Verwendung tierquälerisch wären und einzig dafür konzipiert
sind auf Zielscheiben zu schießen.
An Büchsengeschosse stellt der Gesetzgeber auf 100m
bestimmte Durchmesser- und Energie- Anforderungen.
Flintenlaufgeschosse, die selbst bei 35m nicht die von
Büchsengeschossen auf 100m erwarteten Anforderungen erfüllen, werden
auf Schalenwild eingesetzt, da der Gesetzgeber sie bewusst oder
unbewusst im Gesetz nicht erwähnt.
Abb.1 von
links nach rechts:
Jagdpfeilspitze mit 31g (für die Bogenjagd)
Pfeilspitze 31g (für den Bogensport)
Jagdgeschoss 10,5g Durchmesser 7mm
Jagdgeschoss 3,24 g für Rehwild 5,6mm |
Alle mir bisher bekannten Einwände gegen den Bogen als
Jagdwaffe haben ihre Wurzeln im Halbwissen oder der schieren
Unkenntnis über dieses Schießgerät und seine Fähigkeiten.
Jeder dieser Einwände lässt sich sachlich widerlegen, sofern die
Bereitschaft vorhanden ist ,zu zuhören.
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