DER JAGDPROFI
Jagdschule

Saline7 18334 Bad Sülze 038229 80997
                                                                                           oder 017670075546

Der Erleger  

Als Erleger gilt

bei Kugelschüssen, wer die erste Kugel so angebracht hat, dass das Stück im Feuer geblieben ist, oder bei einer Nachsuche erfahrungsgemäß zur Strecke gekommen wäre.

bei Schrotschüssen, wer den letzten Schuss angebracht hat, sofern er nicht als Fangschuss zu werten ist.

In allen Zweifelsfällen entscheidet der Revierinhaber oder Jagdleiter.

Das  Jägerrecht

Das Jägerrecht beinhaltet das Geräusch (Herz, Lunge, Leber und Nieren). Es steht dem Erleger zu, wenn er das Stück selbst aufbricht. Im anderen Fall gehört es der Person, die das Stück aufbricht. Beim männlichen Wild gehört auch das beim Abschlagen des Kopfschmuckes freigelegte Hirn und der Lecker dazu.

Die Trophäe  

Der Revierinhaber überlässt gewöhnlich dem Erleger die Trophäe

Dazu zählen

der Kopfschmuck (Geweih, Gehörn, Krucken, Schnecken)

die Zähne (Grandeln beim Rotwild, Waffen des Keilers, Haken der Bache, Fangzähne des Fuchses, Nagezähne des Murmeltieres)

den aus Wildhaaren gebundenen Bart (z. B. Gamsbart, Dachsbart, Saubart, Hasenbart)

Im weiteren Sinn zählen auch ganze Decken, Schwarten und Bälge zu den Trophäen.

Beim Federwild zählen bestimmte Federn zu den Trophäen: Erpellocken, Schnepfenbart und Malerfeder der Schnepfe, Birkhahnstoß (Spiel), Adlerflaum, blauschwarze Schwingendeckfedern der Eichelhäher.

Die Jagdsignale   

Als Instrumente finden heute noch hauptsächlich Verwendung

Fürst-Pless-Horn in B

Clewingsches Horn in B

Parforcehorn in Es

Sauerländer Halbmond

 

Weniger für den praktischen Jagdbetrieb als vielmehr für jagdliche Veranstaltungen und Wettbewerbe wird das sog. "Parforcehorn" geblasen. Die Verwendung des "Sauerländer Halbmondes" beschränkt sich hauptsächlich auf das Sauerland, wo mit alten überlieferten Signalen die Brackenjagd geleitet werden.

Bei einer Reihe von Jagdarten werden auch heute noch verschiedene Jagdsignale verwendet. Es handelt sich dabei um Signale zur Verständigung der Jäger untereinander zum sicheren und planmäßigen Ablauf von Gesellschaftsjagden.

Man nennt sie

Jagdleitsignale

"Aufbruch zur Jagd!" der "Hegeruf!" ("Wo bist du denn?", die Antwort "Bin hier") sowie Signale zum Ablauf der Treibjagd, wie: "Das Ganze!", "Langsam Treiben!", "Halt!", "Treiber in den Kessel!", "Hahn in Ruh !", "Sammeln der Schützen!".

Totsignale

"Hirsch tot!", "Sau tot!", "Reh tot !," "Fuchs tot!" usw.
Diese Signale gehen auf den Sinn einer Verständigung über den Jagderfolg zurück, vereint mit
einer Achtungsbezeugung gegenüber dem erlegten Wild.

Allgemeine Signale

"Begrüßung!", "Zum Essen!", "Jagd vorbei!", "Halali!".

Notsignale

Neben der Verwendung des Jagdhornes in bestimmten Notsituationen (Signal: "Notruf") gilt
als Jägernotruf die Reihenfolge von einem Einzelschuss - dann ein Doppelschuss und
schließlich wieder ein Einzelschuss. Dies wird ggf. wiederholt. Der alpine Notruf besteht aus sechs gleichen akustischen oder optischen Signalen innerhalb einer Minute (sinnvoll z. B. bei Notfällen im Gebirge), die nach einer Minute Pause noch einmal wiederholt werden. Aus Gründen der Unfallverhütung sollte der Jäger in schwierigem Gelände nicht ohne ortskundigen Begleiter jagen (z. B. Gebirgsjagd, Wattjagd ).

Jagdsignale mit Text - hier!

                                                                                                                  zurück zur Stichwort-Übersicht

 | Über uns | Nachrichten | Jagdschein | Falknerschein  Bogenjagdschein   Kontakt                       Home