DER JAGDPROFI
Jagdschule

Saline7 18334 Bad Sülze 038229 80997
                                                                                           oder 017670075546

Abschußplan

Regelung des Abschusses von:        

Schalenwild  - außer Schwarzwild                               sowie Auer-, Birk- und Rackelwild, Seehunde

Aufteilung auf vorgeschriebenem Formblatt nach:

Aufstellung des Abschußplanes:

Die Hegegemeinschaft  beschließt für die von ihr bewirtschafteten Wildarten jeweils einen Gesamtabschußplan, der mit Gruppen- und Einzelabschussplänen für alle Jagdbezirke ihres räumlichen Wirkungsbereiches untersetzt ist, und legt diesen der Jagdbehörde, bei Staatsforsten zusätzlich der obersten Jagdbehörde, vor. Die Beschlussfassung über diesen Abschußplan erfolgt in einer ausdrücklich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung, zu der die Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaften und die Eigenjagdbesitzer der Jagdbezirke, die zur Hegegemeinschaft gehören, zu laden sind. Über die Mitgliederversammlung und deren Ergebnis ist eine Niederschrift zu fertigen, die zugleich mit dem Abschußplan nach Satz 1 der Jagdbehörde vorzulegen ist.
(5) Beruht ein Einzelabschußplan nach Absatz 1 auf einem Gruppenabschußplan, so gilt die in dem Einzelabschußplan ausgewiesene Stückzahl für die gesamte Gruppe. Sobald die Gruppe die in einem Einzelabschußplan ausgewiesenen Stücke erlegt hat, erlischt für diese Stücke der Einzelabschußplan.

Die Jagdbehörde kann gegenüber JAB zur Vermeidung oder Verminderung von Wildschäden Mindestabschüsse von Schwarzwild festsetzen.      

ABSCHUSSGEBOT     

Hinsichtlich des Schalenwildes muss der Abschußplan erfüllt werden. Bei Nichterfüllung kann die Jagdbehörde mit ordnungsbehördlichen Mitteln dazu anhalten.

Der Jagdausübungsberechtigte hat eine Streckenliste für alles Wild einschließlich des Fallwildes und im Rahmen des Jagdschutzes getötete Hunde und Katzen zu führen. Jeder Abschuss und bei Schalenwild auch jedes Stück Fallwild sind innerhalb einer Woche in die Liste einzutragen. Die jährliche Jagdstrecke ist bis zum 10. April jeden Jahres der Jagdbehörde anzuzeigen.

Die Jagdbehörde kann anordnen, dass

Den Abschuss in den Landesforsten regelt der Landwirtschaftsminister über die obersten Forstbehörden.

 Abschußverbot und Abschußgebot        

Ein Abschußverbot ist ein örtliches Verbot der Bejagung einzelner Wildarten. Ziel ist es, einen bedrohten Wildbestand bis zu seiner Erholung dauernd oder vorübergehend zu schützen. Hierfür ist die Oberste Jagdbehörde zuständig. Eine Zuwiderhandlung gegen ein Verbot begründet eine Straftat

Ein Abschußgebot (die untere Jagdbehörde ist zuständig) ist eine örtlich begrenzte Anordnung eines erhöhten Wildabschusses an den Jagdausübungsberechtigten unabhängig von der Schonzeit.

Voraussetzung für die Anordnung: .

Bei Zuwiderhandlung: Verminderung des Wildbestandes durch die Behörde auf Kosten des Jagdausübungsberechtigten. 

                                                                                                                      zurück zu den Stichpunkten  

 | Über uns | Nachrichten | Jagdschein | Falknerschein  Bogenjagdschein   Kontakt                         Home