DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Jagd - und Schonzeiten      

regeln ob und ggfs. wann Wild bejagt werden darf.  Man unterscheidet:

Wild ohne Jagdzeit:       

Diese Wildarten sind während des ganzen Jahres mit der Jagd zu verschonen

                       Wisent, Elchwild, Steinwild, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Murmeltier,
                        Schneehase, Mauswiesel, Seehunde, Greifvögel und Falken, Haselwild,
                        Schneehühner, Wachtel, Wildtauben außer Ringel- und Türkentauben,
                        Wildgänse außer Grau-, Bläß -, Saat-, und Kanadagans,  Großtrappe,
                        Graureiher, Säger, Fasanenhennen, Wildenten außer Stock-, Pfeif -,
                        Krick- und Tafelenten, Rebhühner

Ausnahmen mit Genehmigung der Behörde :
                     · Aushorsten von Junghabichten zu Beizzwecken oder Lebendfang von Habichten
                       zum Schutz bestandbedrohten Wildes

Wild ohne Schonzeit:     

Diese Wildarten dürfen das ganze Jahr über bejagt werden jedoch nicht die für die Aufzucht der Jungtiere notwendigen Elterntiere während der Brut- und Setzzeiten. Dieses generelle Verbot kann landesrechtlich für einzelne Wildarten aufgehoben werden.

Dazu gehören: -Schwarzwild außer führenden Bachen, solange auf der Decke der
                         Frischlinge noch Streifen zu erkennen sind, Wildkaninchen, Füchse außer
                         säugenden Fähen, Steinmarder, Iltisse, Dachse, Marderhunde, Waschbären,
                         Minke.

Wild mit Jagd- und Schonzeiten:     

Bejagung dieser Wildarten während der Jagdzeit. Da die Schonzeit meist auch die Setz- und Brutzeiten dieser Arten umfaßt, hat das Jagdverbot in Setz- und Brutzeiten keine Auswirkungen.

Jagdverbot in Setz- und Brutzeiten

In den Setz- und Brutzeiten dürfen bis zum selbstständig werden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere, auch die von Wild ohne Schonzeit, nicht bejagt werden. Die Länder können für Schwarzwild, Wildkaninchen, Fuchs, Ringel- und Türkentaube, Silber- und Lachmöwe sowie für nach Landesrecht dem Jagdrecht unterliegende Tierarten Ausnahmen bestimmen. Das Jagdverbot gilt dann für männliche Elterntiere, wenn sie sich an der Aufzucht der Jungtiere beteiligen.

Wer unter Verletzung der Setz- und Brutzeiten Elterntiere bejagt, macht sich strafbar. Das Jagdverbot in den Setz- und Brutzeiten schützt ausdrücklich nur die Elterntiere.

Ausnahmen vom Jagdverbot in Setz- und Brutzeiten:

Die Regelung über das Jagdverbot in Setz- und Brutzeiten gilt nicht:

1) in behördlich für Schwarzwild ausgewiesenen Schweinepestgebieten; beim Schwarzwild sind führende Bachen ganzjährig mit der Jagd zu verschonen, solange auf der Decke der Frischlinge noch die Streifenfärbung erkennbar ist.

2) in behördlich für Füchse ausgewiesenen Tollwutgebieten; bei den Füchsen ist die säugende Fähe nicht zu bejagen.

3) für Marderhunde, Waschbären und Minke, wobei Elterntiere von unselbstständigen Jungtieren dieser Wildarten nicht erlegt werden dürfen.

 

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