DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Schutz wildlebender Tiere          

Alle wildlebenden Tiere sind geschützt. Einige Arten von Wirbeltieren unterliegen nur dem allgemeinen (geringeren) Schutz .

Bundesnaturschutzgesetz verbietet,

Diese Tiere dürfen gefangen und getötet werden, wenn hierfür ein vernünftiger Grund gegeben ist. Ein vernünftiger Grund ist z.B. die Hege des Niederwildes.

Besonderer Schutz wildlebender Tiere         

Zu den besonders geschützten Tieren zählen alle übrigen frei lebenden Wirbeltiere, die nicht nur dem allgemeinen Schutz und nicht dem Jagdrecht unterliegenden.

Besonders geschützte Tierarten werden zusätzlich zu dem allgemeinen Schutz durch 5 weitere Verbote geschützt. Es ist verboten:

  1. wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen (Eier, Larven u.ä.), Nist -, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu vernichten.
    (Nachstellverbot) (Tötungs-/ Vernichtungsverbot)

  2. wildlebende Tiere der besonders geschützten Arten oder ihre Entwicklungsformen
    in Besitz zu nehmen oder zu haben oder zu be- oder verarbeiten ( Besitzverbot),

  3. zu verkaufen oder zu Verkaufszwecken vorrätig zu halten, anzubieten oder zu befördern oder zu kommerziellen Zwecken zu erwerben, zur Schau zu stellen oder sonst zu verwenden (Vermarktungsverbot),

  4. wildlebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten (= in Europa heimische Vogelarten i. S. d. Art. 1 der EU-Richtlinie 79/409) an ihren Nist -, Brut -, Wohn- oder Zufluchtsstätten durch aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören (Störverbot).

Von dem Besitz- und Vermarktungsverbot ist u. a. ausgenommen:

Wild, das sich der Jagdausübungsberechtigte rechtmäßig angeeignet hat.

Bei Wild, das dem Washingtoner Artenschutzabkommen unterliegt und darum gesetzlich besonders geschützt ist und Wild, das kraft landesrechtlicher Regelung dem Jagdrecht angehört aber zugleich durch die BArtenschutzVO unter besonderen Schutz gestellt ist richtet sich die Vermarktung allein nach Naturschutzrecht. Die Aneignung bleibt davon unberührt. Sofern nicht bereits ein Privatverkauf verboten ist (vom Aussterben bedrohte Tierarten), ist jede Vermarktung dieser Tiere zulässig.

Es ist nicht verboten:


Nachweispflicht über besonders geschützte Tiere:         

Wer lebende oder tote Tiere der besonders geschützten Arten besitzt oder die tatsächliche Gewalt über sie ausübt, hat der zuständigen Behörde auf Verlangen die Berechtigung zum Besitz nachzuweisen oder nachzuweisen, dass er oder ein Dritter die Tiere schon vor dem 31.8.1980, in den neuen Bundesländern vor dem 1.7.1990, in Besitz hatte. Ausgenommen hiervon sind Gegenstände des persönlichen Gebrauchs und Hausrats, soweit es sich nicht um ohne weiteres erkennbare Teile von Tieren der streng geschützten Arten handelt.

Tierschutzrecht (Tierschutzgesetz)

Bei Ausübung der Jagd sind die tierschutzrechtlichen Bestimmungen zu beachten:
Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Ein „vernünftiger Grund“ ist für den Jäger die Jagd. Dabei ist das Töten von Tieren im Rahmen weidgerechter Jagdausübung nur erlaubt, wenn dem Tier nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen

Es ist verboten,

Verstöße gegen die vorgenannten Vorschriften können mit Geldbuße bis zu 50.000 DM geahndet werden. Nach § 17 TierSchutzG wird mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder wer einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt oder ihm länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt (Tierquälerei).

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