DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Wild       

Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind die im §2 BJG und §26 LJG aufgeführten Arten. Das Aneignungsrecht bezieht sich auf all diese Wildarten einschließlich des Fallwilds bei ganzjährig geschonten Arten.

BJG § 2 Tierarten

(1) Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind:

1. Haarwild:

Wisent (Bison bonasus L.),
Elchwild (Alces alces L.),
Rotwild (Cervus elaphus L.),
Damwild (Dama dama L.),
Sikawild (Cervus nippon TEMMINCK),
Rehwild (Capreolus capreolus L.),
Gamswild (Rupicapra rupicapra L.),
Steinwild (Capra ibex L.),
Muffelwild (Ovis ammon musimon PALLAS),
Schwarzwild (Sus scrofa L.),

Feldhase (Lepus europaeus PALLAS),

Schneehase (Lepus timidus L.),
Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus L.),
Murmeltier (Marmota marmota L.),
Wildkatze (Felis silvestris SCHREBER),

Luchs (Lynx lynx L.),

Fuchs (Vulpes vulpes L.),
Steinmarder (Martes foina ERXLEBEN),
Baummarder (Martes martes L.),
Iltis (Mustela putorius L.),

Hermelin (Mustela erminea L.),

Mauswiesel (Mustela nivalis L.),
Dachs (Meles meles L.),
Fischotter (Lutra lutra L.),
Seehund (Phoca vitulina L.);
 

2. Federwild:

Rebhuhn (Perdix perdix L.),
Fasan (Phasianus colchicus L.),
Wachtel (Coturnix coturnix L.),
Auerwild (Tetrao urogallus L.),
Birkwild (Lyrurus tetrix L.),
Rackelwild (Lyrurus tetrix x Tetrao urogallus),
Haselwild (Tetrastes bonasia L.),
Alpenschneehuhn (Lagopus mutus MONTIN),
Wildtruthuhn (Meleagris gallopavo L.),
Wildtauben (Columbidae),
Höckerschwan (Cygnus olor GMEL.),

Wildgänse (Gattungen Anser BRISSON und Branta SCOPOLI),

Wildenten (Anatinae),
Säger (Gattung Mergus L.),
Waldschnepfe (Scolopax rusticola L.),
Bläßhuhn (Fulica atra L.),

Möwen (Laridae),
Haubentaucher (Podiceps cristatus L.),
Großtrappe (Otis tarda L.),

Graureiher (Ardea cinerea L.),

Greife (Accipitridae),
Falken (Falconidae),
Kolkrabe (Corvus corax L.).

(2) Die Länder können weitere Tierarten bestimmen, die dem Jagdrecht unterliegen.

(3) Zum Schalenwild gehören Wisente, Elch-, Rot-, Dam-, Sika-, Reh-, Gams-, Stein-, Muffel- und Schwarzwild.

(4) Zum Hochwild gehören Schalenwild außer Rehwild, ferner Auerwild, Steinadler und Seeadler. Alles übrige Wild gehört zum Niederwild.

LJG § 26  Jagdbare Tiere

(1) Folgende Tierarten werden für jagdbar erklärt:

1.   Marderhund (Nyctereutes procyonoides GRAY),

2.   Waschbär (Procyon lotor L.),

3.   Mink (Mustela vison SCHREBER).

Die Bundeswildschutzverordnung und Bundesartenschutzverordnung regeln das Verwertungsrecht des Pächters.

Nach der BArtenschutzVO sind nur Eigenverwendung und Verschenken  von

Fischotter sowie alle Greifvögel und Falken, Großtrappen, Felsentaube, Knäk - und Moorenten erlaubt. Sie dürfen nicht verkauft werden. 

Nach der BWildschutzVO ist Eigenverwendung und Verschenken erlaubt bei  folgendem

Haarwild: Steinwild, Schneehase, Murmeltier, Seehund

Federwild: Wachtel, Auer-, Birk -, Rackel- und Haselwild, Alpenschneehuhn, Wildtruthahn, Hohl-, Türken -und Turteltaube, Höckerschwan, Bläß -, Saat-, Kurzschnabel -, Ringel-, Weißwangen- und Kanadagans, Löffel-, Schnatter -, Koben-Berg -Reiher -, Schell -, Brand-, Eis-, Samt-,Trauer - und Eiderente, Mittel-, Gänse- und Zwergsäger, Waldschnepfe, Mantel-, Herings-, Silber-, Sturm-, Lach- Schwarzkopf- Zwerg- und Dreizehenmöwe, Haubentaucher, Graureiher und Kolkrabe.

(alle ganzjährig geschonten Arten sowie Wildtruthahn, Türkentaube, Höckerschwan und Möwen)

                                 Diese Wildarten dürfen nicht verkauft werden.

Ausnahmen vom Verkaufsverbot :

Tot im Revier aufgefundene Stücke dürfen zu Lehr- oder Forschungszwecken veräußert werden.

Bläßgans, Reiherente und Waldschnepfe dürfen zu nichtgewerblichen Zwecken (privat) verkauft werden.

Uneingeschränkt verkauft werden dürfen:

Schalenwild:

 Rotwild Damwild Sikawild  Rehwild  Gamswild  Muffelwild  Schwarzwild

übriges Haarwild

Feldhase Wildkaninchen Fuchs  Dachs Stein- und Baummarder  Iltis  Hermelin   Mauswiesel Marderhund  Waschbär  Mink  

Federwild

Fasan Rebhuhn Ringeltaube Graugans S tockente Pfeifente Krickente Spießente Tafelente Bläßhuhn                    

Halten von Greifen und Falken

Wer Greife oder Falken hält,

Das Aushorsten von Nestlingen und Ästlingen des Habichts um ihn als Beizvogel zu verwenden kann von der zuständigen Jagdbehörde genehmigt werden.

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