DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Kaliber verändernde Einrichtungen    

Kaliber verändernde Einrichtungen machen eine Waffe im jagdlichen Bereich universeller einsetzbar. Sie ermöglichen das Verschießen preiswerter Übungsmunition und verwandeln z.B. einen Drilling in eine Schonzeitwaffe.
Kaliberveränderungen lassen sich an der Waffe oder durch verschiedene Zusatzeinrichtungen vornehmen. Dabei kann auch von Schrot auf Kugel umgerüstet werden. Bei Langwaffen erreicht man Kaliberveränderungen durch Verwendung von Wechselläufen, Einsteckläufen, Reduzierhülsen (Einsteckhülsen) und Einsteckpatronen (Adapter). 

Wechselläufe

In zunehmendem Masse bietet der Markt Langwaffen in Kombination mit verschiedenen Wechselläufen an. Man erwirbt mit einem Waffenkauf 2-3 verschiedene Waffen. Wechselläufe gibt es für Büchsen, Flinten und kombinierte Waffen.
Wechselläufe besitzen im Vergleich zum eigentlichen Waffenlauf abweichende Kaliber, Choke-bohrungen und Lauflängen.
Bei Repetierbüchsen mit Wechsellaufsystem muss beim Kaliberwechsel manchmal auch der Verschluss gewechselt werden (bei Verwendung von Patronen unterschiedlicher Bauweise). Neben einläufigen Wechselläufen gibt es Bockflinten-Wechselläufe, z.B. als Skeet-Wechselläufe sowie Bockbüchsflinten-Wechselläufe, Bock- (Doppel-) Büchsen-Wechselläufe.

Einsteckläufe

Einsteckläufe bestehen aus einem speziellen Büchsenlauf mit einem entsprechenden Patronenlager. Das Einstecklaufende hat die Außenmaße des Patronenlagers der Waffe. Die Montage des Einstecklaufes erfolgt durch Einschieben in den Waffenlauf. Bei jeder Erstmontage ist eine Justierung erforderlich. Bei Bockbüchsflinten erfolgt der Einbau im oberen Lauf. Bei Drillingen erfolgt er zweckmäßig im rechten Schrotlauf. Hierdurch kann auch für den Einstecklauf der Stecher verwendet werden. Einmal eingepasst kann der Einstecklauf beliebig oft entfernt und wieder eingesetzt werden. Hierbei bleibt die Treffpunktlage unverändert.

Einsteckläufe verwendet man beim Schuss auf Niederwild und Übungsschießen und je nach Kaliber auch beim Schuss auf Hochwild. Einsteckläufe gibt es passend für die Schrotkaliber 12, 16 und 20 und je nach Konstruktion und Hersteller in unterschiedlichen Baulängen.

Einsteckläufe gibt es in verschiedenen Kalibern und Lauflängen. Das Einstecklaufkaliber hängt stark von der Stabilität des Waffenverschlusses ab. Für Beratung und Einbau ist es daher unerlässlich, den Fachmann (Büchsenmacher) hinzuzuziehen.
Reduzierläufe, Reduzierhülsen (Adapter), Einsteckpatronen
Reduzierläufe dienen zum Verschießen billigerer Munition, z.B. beim Übungsschießen. Reduzierläufe haben die Außenmaße der Hülse des Waffenkalibers. Die Montage erfolgt durch Einschieben ins Patronenlager. Reduzierläufe gibt es für Schrot (Kaliber 12, 16 und 20) und Kugel (gängige Kaliber).

Schrot-Reduzierlauf: Verwendung beim Schrotschusstraining auf Entfernungen von 5-10 m mit den Kalibern 6 und 9 mm Randfeuer.
Schrot-Trainingslauf: Reduzierlauf für Kugelschuss mit dem Kaliber 4 mm M20 Zentralfeuer.
Schalenwild-Fangschussgeber: für den Schrotlauf, Verwendung zum Fangschuss auf kurze Entfernung. Verschossen wird Revolvermunition mit Kaliber .38 Spezial.
Reduzierhülsen sind Adapter in Form der Originalpatrone. Sie dienen zur Aufnahme einer schwächeren Patrone gleichen Kalibers. Reduzierhülsen gibt es für Zentralfeuerpatronen und Randfeuerpatronen. Einsteckpatronen für Gewehre sind Läufchen mit der äußeren Form einer Kugelpatrone.
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