DER JAGDPROFI
Jagdschule

Saline7 18334 Bad Sülze 038229 80997
                                                                                           oder 017670075546

Auerwild   

Beschreibung

♂ fast truthahngroß. Stingel (Hals) und Rumpf schiefergrau. Metallisch glänzend, grünes Brustschild. Schwingen braunschwarz mit weißem Flügelspiegel am Schwingenbug. Befiederte Ständer. Balzstifte. Auffallende, rotleuchtende Balzrosen. Kehlbart. Junger Hahn mit wenig gekrümmtem, glattem, blaugrauem Oberschnabel und schmalen, kurzen, abgerundeten Schaufeln. Alter Hahn mit stark gekrümmtem, weißem Oberschnabel mit zwei Längsfurchen und breiten, langen, abgeschnittenen Schaufeln, bis 6 kg schwer

♀ haushuhngroß. Schlichtes graubraunes, tarnfarbiges, quer gebändertes Gefieder mit bräunlichem Brustschild, bis 2 kg schwer.

Fährte

Beim ♂ ca. 11 cm lang und 9 cm breit. Kurze hintere Zehe drückt sich deutlich ab. Im Winter sind die Balzstifte ("Schneeschuheffekt") zu erkennen (fehlen im Sommer).

Losung

Winterlosung mit sichtbaren Nadelresten. Fingerdick bis 6 cm lang mit weißem Harnüberzug, der im Sommer größer ist. Bei beiden Geschlechtern ganzjährig ausgeschiedene breiige, silberschwarz glänzende Blinddarmlosung (Falzpech) vor allem unter Schlafbäumen. 

Biotop

Ausgesprochener Waldvogel. Heterogene Habitatbeschaffenheit. Ausgedehnte ungestörte, naturnah aufgebaute Wälder (lichte, stufige Nadel- und Mischwälder mit Unterwuchs und hohem Anteil an Beerensträuchern). Wasser. Huderplätze. Restvorkommen im Alpenraum und einigen Mittelgebirgen. Wiedereinbürgerungen scheitern oftmals an ungünstigen Lebensraumbedingungen.

Nahrung

Knospen, Triebe, Sämereien, Beeren, Nadeln, Beerenkraut, Insekten, Würmer, Schnecken, Spinnen (Aufnahme von tierischem Eiweiß, vor allem während der ersten Lebenswochen). Steine, die als Magensteine (Waidkörner) verwendet werden.

Lebensweise

Kulturflüchter. Standorttreu. Tagaktiv. Nachts aufgebaumt auf Schlafbäumen. Polygam. Meist in kleinen Gruppen nach Geschlechtern getrennt. Lassen sich im Winter gerne einschneien. ♂ Einzelgänger. Sehr wachsame Tiere.

Fortpflanzung

März/Mai. Baum- und Bodenbalz. Imponiergehabe mit gefächertem Stoß. (Balzarie mit 4 Strophen: Knappen, Triller, Hauptschlag und Schleifen (beim Schleifen ist der Hahn taub)).

5 – 12 gelbweiße Eier mit rötlichen Flecken. Brutdauer 28 Tage. Brut April bis Juni. Gesperre wird von Henne geführt und löst sich im September auf. Nach 3 Wochen flugfähig.

Trophäen

Ganzkörperpräparat. Stingel und Kopf. Fächer (Stoß). Waidkörner (Magensteine).

Jagd

BJG: Hochwild. Balzjagd. Verhören vor Tagesanbruch. Anspringen des Hahnes beim Schleifen. Keine Jagdzeit

                                                                                                                     zurück zu den Stichpunkten  

 | Über uns | Nachrichten | Jagdschein | Falknerschein  Bogenjagdschein   Kontakt                         Home