DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Ernährungstypen / Schnabeltypen:

                 

Meist lässt schon die Form des Schnabels erahnen auf welche Weise sich ein Vogel ernährt. Sie ist je nach Vogelgruppe unterschiedlich in Funktionalität und Größe:

  1. Körnerfresserschnabel (kurz und kräftig , z.B. Hühnervögel, Tauben)

  2. Pflanzenfresserschnabel (z.B. Gänse)

  3. Fleischfresserschnabel ("Krummschnäbel")

  4. Allesfresserschnabel (wenig spezialisiert z.B. Rabenvögel, Möwen)

  5. Stecher oder Wurmzieher (z.B. Waldschnepfe)

  6. Seihschnabel (z.B. Enten)

Nahrungsaufnahme

Die Nahrung gelangt beim Vogel vom Schnabel über den Schlund in den Kropf. Hier wird sie gespeichert und eingeweicht. Im Drüsenmagen werden anschließend Verdauungssäfte hinzugegeben. Nach dem Passieren des Drüsenmagens gelangt die Nahrung in den Muskelmagen, wo durch starke Innenhäute und Muskeln die Partikel zermahlen werden. Verschiedene Vogelgruppen, wie unsere Hühnervögel nehmen hierzu noch kleine Kieselsteine zu Hilfe, die mit der Nahrung aufgenommen werden (Magensteine). Die endgültige Verdauung des Speisebreies und die Nährstoffaufnahme geschieht dann im Gescheide d.h. dem übrigen Darm.

Vögel besitzen keine Harnblase. Von den Nieren wird der Harn über die Harnleiter direkt in die Kloake geführt. Dort wird er weiter eingedickt (Wasserentzug) und schließlich in gebundener Form mit dem Kot abgegeben (weißer Überzug).

Eine besondere Art der Losung ist die breiige, blauschwarze Blinddarmlosung, die vom paarigen Blinddarm meist bei Hühner- und Entenvögeln abgesondert wird.

Weitere Ausscheidungen sind bei bestimmten Vogelgruppen die Gewölle. Es sind artspezifische Speiballen, die aus unverdaulichen Nahrungsbestandteilen bestehen und vom Muskelmagen aus hoch- und über den Schnabel ausgewürgt werden. Diese können Haare, Knochen, Insektenpanzer, aber auch Reptilienhäute enthalten. Von den Bestandteilen kann auf die Nahrungszusammensetzung geschlossen werden.
Die Gewölle von Eulen und Greifvögeln unterscheiden sich: Greifvogelgewölle sind fein strukturiert und beinhalten meist keine Knochenreste. Eulengewölle enthalten noch Knochen der Beutetiere.
Gewölle gibt es z.B. auch bei Möwen, Krähen, Störchen, Graureiher und Eisvogel.

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