DER JAGDPROFI
Jagdschule

Saline7 18334 Bad Sülze 038229 80997
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Schwimmenten (Gründelenten)

Allesfresser. Anteil pflanzlicher Nahrung überwiegt (Sämereien, Wasserpflanzen, Wasserlinsen, Gräser, Getreidekörner, Larven, Würmer, Schnecken, Insekten, Fischlaich). Tagsüber meist ruhend in seichtem Gewässer. Streichen abends Schof um Schof auch zu weitab gelegenen Wiesen und Feldern. Morgens fallen die Schwimmenten dann wieder dort ein, wo sie am Abend aufgestanden sind.
8 – 15 Eier

Stockente    

Beschreibung

Häufigste Entenart Europas. Stammform der Hausente. ♂ Prachtkleid: Kopf und Hals dunkelgrün schillernd. Weißer Halsring. Braune Brust. Schwingendecken graubraun. Spiegel metallisch blau. Leuchtend rote Latschen. Gelbgrüner Schnabel. Mausererpel/Rauherpel ähnlich wie Ente gefärbt. ♀ braun beschuppt. Großer blauer Spiegel. Blassrote Latschen. Schwarzgelber Schnabel. Junge Enten mit graugrünen Latschen.

Biotop

Kulturfolger. Fast auf allen Gewässern vorkommend. Sehr anpassungsfähig bezüglich Nahrung und Nistgelegenheit. Im Herbst auch auf abgeernteten Feldern.

Lebensweise

Stand- und Strichvogel

Fortpflanzung

"Verlobungszeit" im Herbst. Reihzeit im Februar/März. Brütet schon ab März (Märzente). Nest in Bodenmulde aber auch in Stockausschlägen (namengebend), alten Krähennestern, etc. Oft auch weit vom Gewässer entfernt. Nach 7 – 8 Wochen flügge. Nachgelege ist möglich.

Trophäen

Ganzes Tier. Erpellocke.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Krickente       

Beschreibung

Kleinste Schwimmente ("Halbente"). ♂ Prachtkleid: Kastanienbrauner Kopf mit breitem, grünem bogenförmigem Augenstreif, der weiß umsäumt ist. Weißer und schwarzer waagerechter Streifen auf den Flanken. Graue Ruder. Grüner Spiegel. Schnabel schwarz. ♀ schlicht gefärbt. Grüner Spiegel.

Biotop

Binnengewässer mit dichter Ufervegetation, Sümpfe, Moore.

Lebensweise

Stand-,. Zug- und Strichvogel. Außerhalb der Brutzeit auch in größeren Schofen und in kleinen Trupps. Ruf: "Krick Krick" (namengebend). Als Wintergast häufiger vertreten. Zieht zum Teil bis nach Nordafrika.

Fortpflanzung

Bodenbrüter, auch weiter vom Gewässer entfernt.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Knäkente      

Beschreibung

Etwas größer als Krickente („Halbente“). ♂ Gefieder hellbraun und dunkel beschuppt. Flanken weiß/schwarz marmoriert. Kopf dunkelbraun. Auffälliger weißer Oberaugenstreif bis in den Nacken. Frei nach unten hängende Schmuckfedern auf den Schwingendecken. Spiegel grün. ♀ hellbraunes Gefieder, dunkelbraun beschuppt. Grüner Spiegel.

Biotop

Sumpf- und Binnengewässer mit Ufergestrüpp oder Schilf

Lebensweise

Zugvogel bis nach Afrika. Im Sommer bei uns. Selten. Namengebender Ruf ("Knäk, Knäk"). Außerhalb der Brutzeit auch in kleinen Trupps.

Fortpflanzung

Verstecktes Nest am Boden.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Schnatterente       

Beschreibung

Etwas geringer als Stockente. Weißer Spiegel. Bauch hell. ♂ Unscheinbarer Erpel. Ähnlich beschuppt wie Ente. Rot/schwarzer Streif vor Spiegel. Schwarzer Stoß weiß gesäumt. ♀ schlichter gefärbt.

Biotop

Dicht bewachsene Binnenseen und langsam fließende Gewässer. Vor allem in Osteuropa.

Lebensweise

Zug- und Strichvogel. Im Herbst Durchzügler in Richtung Mittelmeer.

Fortpflanzung

Bodenbrüter. Gelege versteckt in Schilf und Röhricht.

Jagd

BJG: ganzjährig geschont

Spießente     

Beschreibung

Schlanke, stockentengroße Ente mit langem Hals und langem spitzem Stoß (namengebend, auch „Fasanenente“ genannt).
♂ Prachtkleid mit braunem Kopf. Weißer Bauch und weißer Hals mit zwei seitlichen Streifen, die bis zum Hinterkopf verlaufen. Rücken und Seiten hellgrau. Lange, schwarze Schmuckfedern auf Schwingendecken. Längerer Stoß als bei Ente. ♀ schlicht gefärbt.

Biotop

Auf Binnengewässern in Küstennähe anzutreffen

Lebensweise

Seltener Brutvogel in Norddeutschland. Regelmäßiger Wintergast. Brutschwerpunkt: Tundren Nord- und Osteuropa.
Zug- und Strichvogel mit Winterquartier im Mittelmeergebiet.

Fortpflanzung

Monogam. Einfaches Muldennest auf trockenen, übersichtlichen Standorten. Brütet auch in Kolonien.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Löffelente     

Beschreibung

Kleiner als Stockente. Unverkennbar am breiten Schnabel. Auf dem Wasser liegend immer mit gesenktem Schnabel. ♂ Prachtkleid mit grün schillerndem Kopf und Hals. Brust weiß. Bauch und Flanken rotbraun. Flanken mit hell-blauem Streif und grünem Spiegel. Schwarzer Stoß weiß eingesäumt. ♀ Gefieder wie bei Stockente schlicht braun gefärbt. Großer Spiegel

Biotop

Verbreitet bis nach Osteuropa. Nicht häufig. Binnengewässer mit dichter Ufervegetation und verkrauteten Wasserflächen, Feuchtwiesen.

Lebensweise

Zug- und Strichvogel. Durchzügler und Wintergast.

Nahrung

Seiht mit breitem Schnabel vor allem Plankton.

Fortpflanzung

Nest am trockenen Uferrand versteckt.

Jagd

BJG: Ganzjährige Schonzeit.

Pfeifente      

Beschreibung

Geringer als Stockente. Hellblauer Schnabel mit schwarzem Nagelfleck.
♂ Prachtgefieder mit kastanienbraunem Kopf und hellgelbem Scheitel bis zur Schnabelwurzel. Weißer Bauch. Rötliche Brust. Flanken und Schwingendecken hellgrau. Schwarzer Stoß.
♀ Graubraun. Schwingen heller mit kleinem, grünem Spiegel. Schnabel wie ♂.

Biotop

Binnenseen und Flüsse in Nord- und Nordosteuropa. Zahlreich als Wintergast im Nord- und Ostseeraum.

Lebensweise

Zug- und Strichvogel bis zum Mittelmeer. Erpel mit pfeifenden Lauten (namengebend).

Fortpflanzung

Muldennest

Jagd

BJG: Jagdzeit

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