DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Wildgänse         

Zu den Entenvögeln gehörend. Sind zum Ruhen (Übernachten) und zur Aufzucht der Jungen ans Wasser gebunden. Nahrungsaufnahme erfolgt meist an Land (Gras, Getreidesaat, Grünpflanzen). Unter den Entenvögeln die besten Läufer, mit sehr kräftigen Ständern. Kräftige Schwingen. Gute Flieger. Meist Zugvögel. Alle Wildgänse unterliegen dem Jagdrecht. Jagdzeit haben jedoch nur Grau-, Saat-, Bläss-, Kanada- und Ringelgans. Gänse besitzen ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten (viele verschiedene Stimmlaute). Geschlechter sind gleich gefärbt. Meist lebenslange Ehe. Im 3. Jahr fortpflanzungsfähig. Verlobungszeit. Bodenbrüter. 4-6 Junge. Nestflüchter. Während Gans brütet, wacht Ganter. Jungvögel später von beiden Eltern betreut. Nach ca. 8 Wochen flugfähig. Gestüber walzenförmig. 6 – 8 cm lang. Geläuf: Drei mit Schwimmhäuten verbundene Vorderzehen. Abdrücke der Latschen nach innen gedreht. Sommermauser Juni/Juli. (Ca. 5 Wochen flugunfähig)

Feldgänse/Graue Gänse: Grau gefärbt. Auf Weiden auf Feldern (Graugänse, Saatgänse, Blässgänse)

Meergänse/Bunte Gänse: Schwarz-weiß gefärbt. In Küstennähe und auf Salzwiesen. Weiden Algen und Seegräser ( Kanadagänse, Ringelgänse, Nonnengänse)

Jagdmöglichkeiten: Ansitz in Deckung am Morgenstrich.

Graugans        

Beschreibung
Größte Feldgans. Stammform der Hausgans. Körper grau mit weißer Bänderung auf der Oberseite. Weißer Unterstoß. Schnabel einfarbig. Ruder fleischfarben, bei Jungvögeln grau

Biotop

Große Binnenseen mit sumpfigem Dickicht oder Mooren. Auch mit angrenzenden Wiesen- und Weidenfläche

Nahrung

Reiner Pflanzenfresser (Grasspitzen, junge Saaten, Sämereien, Triebe)

Lebensweise

Stand-. Strich- und Zugvogel. Sommermauser Juni/Juli. Zugverhalten hat sich durch Fütterung teilweise geändert. Keilförmiger Formationsflug. Charakteristische Rufe beim Zug in der Dämmerung und nachts

Fortpflanzung

Nest aus lockerem Pflanzenmaterial. Brutzeit April – Juni. Meist nahe am Wasser in dichter Vegetation

Jagd

BJG: Jagdzeit

Saatgans        

Beschreibung
Größe wie Graugans. Dunkler und bräunlicher als diese. Besonders an Kopf, Hals und Vorderschwingen. Unterstoß weiß. Halsgefieder längs gerillt.

Biotop

Offene Tundra und Taiga, Moore und kleine Seen. Im Winterhalbjahr in größeren Verbänden an Nord- und Ostseeküste.

Nahrung

Reiner Pflanzenfresser (Gräser, Kräuter, Klee).

Lebensweise

Zugvogel. Häufiger Wintergast an Meeresküsten und im Binnenland.

Fortpflanzung

Hochnordischer Brutvogel. Bodenbrüter. Nest erhöht aus trockenem Pflanzenmaterial.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Bläßgans       

Beschreibung
Kleiner und dunkler als Graugans. Weiße Blässe um Schnabelwurzel. Bauchgefieder dunkel quer gebändert. Unterstoß weiß. Ruder orange. Schnabel fleischfarben mit hellem Nagel. Halsgefieder längs gerillt.
Biotop

Arktischer Brutvogel in Nord- und Osteuropa. Auf Herbstzug an Nord- und Ostseeküste. Auch im Binnenland.

Nahrung

Pflanzenfresser (Gräser, Samen, im Winter auch Salzpflanzen).

Lebensweise

Zugvogel. Im Winter oft an Flussmündungen.

Fortpflanzung

Bodenbrüter. Nest erhöht aus trockenem Pflanzenmaterial.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Kanadagans        

Beschreibung
Größer als Graugans. Langer Hals. Kopf, Hals und Stoß schwarz. Weiße Wangenflecken über die Kehle verbunden. Rücken dunkelbraun. Bauchgefieder heller. Weißer Unterstoß. Schnabel und Ständer schwarz
Biotop
Ursprüngliche Heimat Nordamerika. See- und Flussufer bis in Tundrenregion. Nach Aussetzungen in Mitteleuropa weit verbreitet. Bei uns auch Parkvogel.

Nahrung

Gräser, Samen, Wasserpflanzen.

Lebensweise

Zug-, Strich- und Standvogel.
Fortpflanzung
Bodenbrüter. Oft in Kolonien. Brütet als Standvogel auch in Deutschland.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Ringelgans         

Beschreibung
Kleine "entenartige" Gans. Kopf, Hals und Stoß schwarz. Rücken und Bauch dunkelgrau. Flanken und Unterstoß weiß. Schnabel und Ständer schwarz. Weißer Halsring.

Biotop

Seenreiche, arktische Tundra in Küstennähe. Im Winter an deutschen Küsten im Wattenbereich und an Flussmündungen

Nahrung

Gräser, Salzpflanzen.

Lebensweise

Zugvogel. Fliegt in ungeordneten Flugformationen.

Fortpflanzung

Bodenbrüter in nordischer Tundra.

Jagd

BJG: Jagdzeit

Nonnengans          

/ Weißwangengans

Beschreibung
Kleiner als Graugans. Kopf weiß mit schwarzem Scheitel und Nacken. Hals und Stoß schwarz. Bauchgefieder und Unterstoß weiß. Schwingendecken hell gebändert. Schnabel und Ständer dunkel.

Biotop

Arktischer Brutvogel an Küsten und Flachgewässern. Wintergast in unseren Küstenregionen. Oft auf Salzwiesen.

Nahrung

Gräser, Kräuter, Seegräser, Saat.

Lebensweise

Zugvogel. Fliegt in ungeordneten Formationen.

Fortpflanzung

Bodenbrüter. Koloniebrüter.

Jagd

BJG: ganzjährig geschont

 

 

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