DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Baummarder

Zoologische Zuordnung: Ordnung : Raubwild
Unterordnung : Landraubtiere
Familie : Marderartige
Unterfamilie : Eigentliche Marder

 

Allgem. Beschreibung:
Der Balg des Baummarders ist kaffeebraun mit gelblicher Unterwolle. Typische ist der gelbe Kehlfleck (Edelmarder, Goldkehlchen, Gelbhals). Der Kopf wirkt schmal, die Gehöre sind relativ groß. Der Nasenspiegel ist dunkel. Körperlich wirkt der Baummarder höher als der Steinmarder. Die Länge der Rute entspricht ungefähr der ½ Körperlänge. Sie ist dicht behaart. Eine Unterscheidung der Geschlechter ist nach äußerlichen Gesichtspunkten nicht möglich.

Spur:
Durch die Starke Zwischenzehenbehaarung ist der Abdruck der Ballen im Trittsiegel sehr verwischt. Das einzelne Trittsiegel ist rundlich. Das typische Spurbild ist der Paarsprung. Aber auch Dreisprung oder Hasensprung können vorkommen.

Losung:
Die Losung ist wurstförmig, leicht gedreht und immer spitz auslaufend. Sie wird oft als Duftmarke auf erhöhten Stellen abgesetzt. In der Losung sind besonders im Herbst die Reste von Beeren erkennbar.

Biotop:
Der bevorzugte Lebensraum sind durchbrochene Waldgebiete. Er ist ein typischer Kulturflüchter. Als Ruheplatz werden natürliche Höhlen, verlassene Nester von Greifvögeln und Eichhörnchenkobel benutzt.

Fraß/Beute:
Kleinsäuger (vornehmlich Mäuse), Vögel, Insekten, frisches Fallwild, Eier, Beeren, Obst.

Lebensweise:
Der Baummarder ist ein Einzelgänger. Er ist vor allem dämmerungs- und nachtaktiv. Alle Sinne sind hervorragend entwickelt. Er ist ein schneller und gewandter Kletterjäger. Eichhörnchen haben kaum eine Chance ihm zu entkommen. In seinem Revier gilt er als standorttreu.

Ranz:
Die Ranz ist im Juli/August. Die Tragezeit liegt aufgrund der Eiruhe zwischen 8 ½ und 9 Monaten. Im April/Mai werden durch die Fähe 3 bis 5 behaarte Welpen in einer ausgepolsterten Höhle geworfen. Ungefähr 6 Wochen werden die Welpen gesäugt. Mit 3 Monaten werden die Marder selbstständig. Der Rüde ist bei der Jungenaufzucht nicht beteiligt.

Erkrankungen:
Haarwürmer, Bandwürmer, Trichinen, Räude, Tollwut.

Trophäe:
Der reife Balg, ab Mitte Dezember.

Zahnformel:
Der letzte obere Backenzahn (M1) ist außen abgerundet.


Besonderheiten:

Im Vergleich zum Steinmarder ist der Baummarder seltener. Eierschalen, die vom Baummarder aufgebissen wurden, sind an einem fast quadratischen Ausbiss zu erkennen. Die Eipole sind nicht zerstört. Zu Markierungszwecken besitzt der Baummarder an der Rutenwurzel eine Analdrüse.

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