DER JAGDPROFI
Jagdschule

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                                                                                           oder 017670075546

Fischotter

Zoologische Zuordnung: Ordnung : Raubwild
Unterordnung : Landraubtiere
Familie : Marderartige
Unterfamilie : Otter

 

Allgem. Beschreibung:
Der grau-braune Balg des Fischotters ist sehr dicht und wasserabweisend. Unterseits ist er etwas heller (silbrig). Der Kopf ist auffällig abgeflacht, die Gehöre sind winzig klein. Die kurzen und kräftigen Läufe haben Schwimmhäute an den Branten. Die Rute ist ca. 40 cm lang und zur Spitze hin schmal auslaufend. Die Geschlechter sind nicht zu unterscheiden. Die Körperlänge kann bis zu einem Meter betragen. Das Gewicht liegt zwischen 8 und 15 kg.

Spur:
Das Spurbild ist unverwechselbar. Der Abdruck der breiten, rundlichen Branten ist durch die Schwimmhäute zwischen den Zehen gut zu erkennen. Das Spurbild ist der Paarsprung oder der schräggestellte Vierersprung.

Losung:
Die Losung kann unterschiedlich gefärbt sein. Die frisch abgesetzte Losung hat einen grünlichen Schimmer. In den Losungshaufen sind die Reste von Beute wie Gräten und Schuppen von Fischen zu erkennen.

Biotop:
Saubere, fischreiche Gewässer. Die Gewässer wie Seen, Flüsse oder Teiche, sollten eine nicht zu hohe Uferböschung aufweisen. Östlich der Elbe ist der Fischotter noch an vielen Gewässern zu beobachten. Der Otter gilt als stark gefährdeter Kulturflüchter.

Fraß/Beute:
Vor allem Fische, Krebse und Amphibien. Weiterhin werden die Gelege von wasserbrütenden Vögeln und gelegentlich auch Kleinsäuger erbeutet.

Lebensweise:
Der Otter ist ein ausgezeichneter Schwimmer. Er taucht bis ca. 15 m Tiefe und kann ca. 8 min unter Wasser bleiben. Um neue, bessere Fischgründe zu erkunden, werden längere Wege über Land gemacht. Dabei kommt es immer wieder zu Verkehrsopfern. Er ist dämmerungs- und nachtaktiv. An seinen Jagdgewässern unterhält er in der Böschung einen Unterschlupf. Diese Baue sind mit einem Kessel versehen, der mit trockenem Material ausgepolstert ist. Zu erkennen sind die Bauanlagen an den "Kaminen" (Luftschächten) im Uferbereich. Die Baue werden immer von der Wasserseite her befahren. Lautäußerungen sind bei Wohlbehagen das Muckern, bei Ärgernis eine lautes Kreischen, in der Ranz ein helle Pfeifen. Fischotter leben polygam.

Ranz/Tragezeit/Nachwuchs:
Die Ranz läuft schwerpunktmäßig im Februar/März ab. Der Fischotter ranzt aber auch außerhalb dieses Zeitraumes. Die Tragezeit beträgt 9 Wochen. Die Fähe wirft selten mehr als zwei Junge, die in den ersten fünf Wochen blind sind. Die Jungotter werden ca. 14 Wochen lang gesäugt und verbleiben bis zum nächsten Wurf bei der Otterin. Mit zwei Jahren werden die jungen Otter erst geschlechtsreif.

Zahnformel:



Das Dauergebiss ist nach ca. 4 bis 5 Monaten fertig ausgebildet.


Keine Jagdzeiten nach BJG

Besonderheiten:
Der Fischotter ist in seinem Fortbestand durch die intensive Fischerei mit Stellnetzen und Reusen gefährdet. Auch der Straßenverkehr fordert immer wieder Opfer.

 

 

 

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