DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Marderhund

Zoologische Zuordnung: Ordnung : Raubwild
Unterordnung : Landraubtiere
Familie : Hundeartige
Unterfamilie : Echte Hunde
 

Allgem. Beschreibung:
Der Marderhund hat einen eher gedrungen Körperbau. Auffallend sind sein spitzer Fang, die dunkle Augenbinde und die dunkle Zeichnung an der Unterseite des Halses und die kurzen Läufe. Das Haar ist lang und bräunlich. Die Lunte ist recht kurz, ca. ¼ der Körperlänge. Die Geschlechter sind nicht durch äußere Merkmale zu unterscheiden. Das Gewicht liegt bei etwa fünf bis zehn Kilogramm.

Spur:
Das Spurbild ist dem des Hundes sehr ähnlich. Der Abdruck ist rundlich mit vier Krallen, es sind fünf Ballen zu erkennen.

Losung:
Die Losung ist vergleichbar mit der des Fuchses.

Biotop:
Bevorzugte Aufenthaltsgebiete sind in der Nähe von Gewässern, mit viel Schilf, Röhricht oder sonstigem Randbewuchs. Reine Nadelholzwälder werden eher gemieden. Er kommt bis in eine Höhenlage von 300 bis 350 m über NN vor.

Fraß/Beute:
Als Raubtier hat er wie der Fuchs ein sehr breites Nahrungsspektrum.. Die Nahrungspalette reicht von Kleinnagern über Vögel, Eier, Insekten, Reptilien, Amphibien, Obst bis hin zu Baumfrüchten.

Lebensweise:
Die Urheimat des Marderhundes ist Osteuropa. Von dorther setzte in den letzten Jahrzehnten eine starke Westexpansion ein. Er ist als Einzelgänger aber auch gesellig unterwegs. Als nachtaktives Raubtier verlässt er sich auf seinen sehr fein ausgeprägten Geruchssinn beim Beutemachen. Er bewegt sich bedächtig und vorsichtig bei den Beutezügen. Im Gegensatz zum Waschbären kann der Enok nicht klettern. Der Tag wird in selbst gegrabenen Höhlen oder in verlassenen Fuchsbauen verbracht. Der Enok macht Winterruhe.

Ranz/Tragezeit/Nachwuchs:
Die Ranz beim monogamen Enok ist im Februar/März. Die Tragezeit beläuft sich auf 63 Tage. Die Fähe wölft im April/Mai drei bis sechs Welpen, die blind sind und einen schwarzen Balg haben. Beide Elternteile sind an der Jungenaufzucht beteiligt. Der Marderhund ist mit sechs Monaten ausgewachsen.

Erkrankungen:
Magen-, Darm- Lungenwürmer, Bandwürmer, Trichinen, Räude, Tollwut.

Zahnformel wie beim Fuchs.

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