DER JAGDPROFI
Jagdschule

Saline7 18334 Bad Sülze 038229 80997
                                                                                           oder 017670075546

Schalenwild

           Boviden                              Cerviden       

 (Hornträger)

Rinderartige

 (Geweihträger)

Hirschartige

Knochenzapfen mit Hornschlauch der jährlichen Zuwachs zu verzeichnen hat.

Meist bei beiden Geschlechtern

Hörner wachsen durch Anlage neuer Hornscheiden jährlich weiter. An der Spitze sind die ältesten Hornscheiden und an der Basis sind die jüngsten Hornscheiden

(Alter des Stückes ist an Hornscheiden feststellbar)

stärkster Zuwachs in den ersten

4 -5 Jahren. Hörner nicht verzweigt

Keine Grandeln, Gallenblase vorhanden

Geweih aus Knochensubstanz, jährlicher Abwurf und jährliche Neubildung, meist nur bei männlichen Stücken (Ausnahme: Rentier)

Rosenstock, auf dem nach dem Abwerfen das Geweih jeweils neu gebildet wird. Alter kann an Geweih nicht festgestellt werden

Keine Gallenblase

Echte Hirsche

(Altwelthirsche)

Trughirsche

(Neuwelthirsche)

Erstlingsgeweih im zweiten Lebensjahr

Zweiter und fünfter Mittelhandknochen reduziert
und oben vorhanden

Erstlingsgeweih im ersten Lebensjahr

Zweiter und fünfter Mittelhandknochen reduziert und unten vorhanden

Wisent

Muffelwild (Schafe oft hornlos)

Steinwild (Fahlwild)

Gams

Rotwild

Sikawild

Damwild

Rehwild

Elchwild

Renwild

 

Geweihentwicklung

       

Das Geweih entwickelt sich auf den am Stirnbein verbleibenden Rosenstöcken. Die wachsenden Stangen sind von einer schützenden fellartigen Haut umgeben, dem Bast. Er ist mit Blutbahnen durchzogen, die das Geweih in seiner Bildungsphase mit Nährstoffen versorgen. Diese sind später noch als Rillen an den Stangen zu erkennen. Ist das Geweih vollkommen ausgebildet und durch Kalkeinlagerung verfestigt ("vereckt"), schabt der Geweihträger den jetzt nicht mehr benötigten Bast an kleinen Bäumen und Sträuchern ab ("Fegen"). Abwurf und Neubildung des Geweihs werden durch Hormone, und deren Ausschüttung über die Tageslänge gesteuert. Der Teil der Stange mit dem diese auf dem Rosenstock aufsitzt wird als "Petschaft" bezeichnet. Um den Petschaft herum kann man ab dem zweiten Geweih immer die "Rosen" erkennen. Das Erstlingsgeweih besitzt nie Rosen!

     

Gebiss

 

Incisivi:              i/I       Schneidezähne

Canini:              c/C     Eckzähne

Prämolaren:    p/P     vordere Backenzähne

Molaren:           M        hintere Backenzähne

            

 

Altersbestimmung:       

Die Altersbestimmung ist gut beim noch nicht vollständig ausgezahnten Gebiss (Übergang Milchgebiss (ohne Molaren) zum Dauergebiss) zu bewerkstelligen. Bei Wiederkäuern ist die Zahnung abgeschlossen, wenn der P4 (dritter Prämolar) zweiteilig ist. Mit zunehmendem Alter kann man immer stärkere Abnutzungserscheinungen an den Zähnen feststellen Die Kunden (Schmelzfalte in Längsrichtung in der Mitte der Molaren) werden mit zunehmendem Alter des Tieres immer kleiner.

Kauranddentin: in den zungenwärts gelegenen Zahnhöckern der Molaren zu erkennendes dunkel bis hellbraun gefärbtes Längsband

Kauflächendentin: braun gefärbte Zahnfläche backenwärts von der Kunde Ausdehnung von Kaurand- und Kauflächendentin nimmt mit zunehmendem Alter bei Verkleinerung der Kunde zu

 

Altersbestimmung mit labortechnischen Methoden:

1. Auszählen der Ersatzdentinschichten die in der Zahnhöhle der Schneidezähne angelagert werden und nach entsprechendem Anschleifen zu erkennen sind.

2. Weitere Alterseinschätzung anhand der Zementzonen = "Jahresringe" am Backenzahn. Dazu muss der M1 zwischen den beiden Zahnsäulen senkrecht durchgesägt werden.

 

 

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