DER JAGDPROFI
Jagdschule

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Waschbär

Zoologische Zuordnung: Ordnung : Raubwild
Unterordnung : Landraubtiere
Familie : Kleinbären

 

Allgem. Beschreibung:
Der Waschbär hat eine auffällige Gesichtszeichnung mit einer schwarzen Augenbinde. Der Fang ist spitz auslaufend. Der Balg ist mittelbraun, unterseits etwas heller. Charakteristisch ist seine buschige und geringelte Rute. Sie kann eine Länge von ca. 20 bis 25 cm erreichen. Die Läufe sind relativ kurz. Die Geschlechter können nicht nach äußeren Merkmalen unterschieden werden. Das Gewicht des Waschbären liegt zwischen fünf und zehn Kilogramm.

Spur:
Der zu den Kleinbären gehörende Vertreter ist ein typischer Sohlengänger. Dadurch ist das Spurbild im Verhältnis zu anderen Raubtieren vergleichbarer Größe extrem lang. Im Abdruck der Vorder- und Hinterbranten sind fünf Zehen und Nägel zu erkennen.

Losung:
Die Losung ist spitz auslaufend, etwas gedreht, in Form und Ausprägung der des Fuchses ähnlich.

Biotop:
Er ist ein anpassungsfähiger Kulturfolger. Bevorzugte Aufenthaltsorte sind waldreiche Gegenden im Flach- und Bergland. Er sucht die Nähe zum Wasser und hält sich gerne in Siedungsnähe auf (Abfälle).

Fraß/Beute:
Als ein typischer Allesfresser macht er vor nur wenigen fressbaren Dingen Halt. Zu seinem Nahrungsspektrum gehören Kleinsäuger, Insekten, Eier, Vögel, Früchte, Obst, Mais, Eicheln, Bucheckern, Fische und Würmer.

Lebensweise:
Der Waschbär hat seine Heimat in Nordamerika. In den 30er Jahren wurde er in Hessen ausgesetzt. In Deutschland wurde er in Pelztierfarmen gehalten, von wo er auch hier und da entkommen konnte. Als nachtaktiver Einzelgänger verschläft der hervorragende Kletterer den Tag in Bäumen oder Reisighaufen. Er ist ein guter Schwimmer. Gelegentlich wird die Nahrung vor dem Verzehr im Wasser mit Hilfe der Vorderbranten gewaschen (namengebend). Die Sinnesorgane sind alle hervorragend entwickelt. Der Waschbär macht Winterruhe.

Ranz/Tragezeit/Nachwuchs:
Die Ranz unterbricht die Winterruhe im Januar/Februar. Nach einer Tragezeit von neun Wochen werden wirft die Bärin im März/April drei bis vier Jungbären. Die ersten drei Lebenswochen sind die Jungen blind. Sie werden acht Wochen lang gesäugt und sind mit ca. vier Monaten bereits selbstständig.

Erkrankungen:
Magen-, Darm- und Lungenwürmer, Bandwürmer, Trichinen, Räude, Tollwut.

Trophäe:
Winterbalg.

Zahnformel:



Besonderheiten:
Die Beobachtungen und auch die Streckenzahlen in Mecklenburg/Vorpommern belegen eine zunehmende Ausbreitung in unseren Revieren.
 

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